Investor finanziert neue Fuß- und Radverbindung in Kastel zur Rheinpromenade

Investor finanziert neue Fuß- und Radverbindung in Kastel zur Rheinpromenade
Investor finanziert neue Fuß- und Radverbindung in Kastel zur Rheinpromenade | Bild: Stadt Wiesbaden

In Kastel sind Fuß- und Radwege in der Eleonorenanlage und entlang der Wiesbadener Straße erneuert und erweitert worden. Die neue Strecke führt direkt an das Rheinufer heran und soll Alltagsverkehr und Freizeitnutzung gleichermaßen erleichtern. Die Maßnahmen sind Teil der Quartiersentwicklung Helling Höfe und wurden vom Investor Lyson umgesetzt und finanziert.

Neue Verbindungen und Anbindung an das Rheinufer

Der runderneuerte Radweg verläuft durch die angrenzende Parkanlage und bindet an bestehende Wegeverbindungen wie den Leinpfad und die Regionalparkroute an. Außerdem ist eine spätere Ergänzung durch eine Radspindel an der Kaiserbrücke vorgesehen, die das Netz weiter vervollständigen soll. Entlang der Strecke liegt der Spiel und Balancierpark An der Helling, der auf dem ehemaligen Ruthof Werft Areal entstanden ist und Raum für Bewegung und Begegnung bieten soll.

Nach Angaben der Stadt verbessert die neue Verbindung die Erreichbarkeit der Rheinpromenade und stärkt die Infrastruktur für den Alltags und Freizeitverkehr im Wiesbadener Osten. Bau und Verkehrsdezernent Andreas Kowol betonte, dass die Verbindung eine direkte und sichere Anbindung vom Quartier an das Rheinufer schaffe und den städtischen Haushalt nicht belaste.

Kosten, Finanzierung und Ausführung

Die Kosten für den Radweg im Park einschließlich Wiederherstellung und Pflege angrenzender Flächen bezifferte der Bauträger mit rund 95.000 Euro. Für die öffentlichen Geh und Radwege in An der Helling, Eleonorenstraße und Wiesbadener Straße sind nach Angaben des Investors rund 400.000 Euro angefallen. Die Begrünung im öffentlichen Raum einschließlich Vorbereitung der Baumstandorte wurde mit rund 50.000 Euro angegeben. Alle genannten Kosten wurden vom Bauherrn Lyson übernommen.

Die Arbeiten im Bereich Garten und Landschaftsbau wurden von dem Wiesbadener Unternehmen Gramenz ausgeführt. Der Bauherr Andrzej Lyson hob die Zusammenarbeit mit der Stadt als entscheidend für die Umsetzung hervor und nannte die Wege sowie die begleitenden Pflanzmaßnahmen einen spürbaren Mehrwert für das Quartier, die Nachbarschaft und die Öffentlichkeit.

Quartiersentwicklung und Ausblick

Die Quartiersentwicklung Helling Höfe entstand auf einem ehemaligen Gewerbegebiet. Das Projekt umfasst 177 Mietwohnungen, Handelsflächen zur Nahversorgung und ergänzende Arztpraxen. Nach Angaben des Investors dient die Entwicklung als Impulsgeber für die weitere positive Veränderung des Kasteler Westens.

Zusammen mit der neuen Wegverbindung und den Grünmaßnahmen sollen die Maßnahmen die Attraktivität des Rheinufers erhöhen und die Anbindung des neuen Wohnquartiers an das bestehende Wegenetz verbessern. Die Stadt und der Investor sehen in der Kooperation ein Modell für die Umsetzung städtischer Infrastrukturprojekte ohne zusätzliche Belastung des städtischen Haushalts.

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